Ernährungsrat Osnabrück
Solawi-Besichtigungen
Als Ernährungsrat Osnabrück – Stadt und Land e.V. organisieren wir fortlaufend Hofbesichtigungen von Solidarischen Landwirtschaften (kurz Solawi) im Osnabrücker Land und umzu.
Was ist Solidarische Landwirtschaft?
In einer Solidarischen Landwirtschaft werden die Lebensmittel nicht mehr über den anonymen Markt vertrieben, sondern fließen in einen eigenen durchschaubaren Wirtschaftskreislauf, der von den Verbrauchenden mit organisiert und voll ausfinanziert wird. Die sog. Ernteteilenden (Mitglieder) binden sich (idR für ein Jahr) an einen Hof oder eine Gärtnerei und übernehmen die Verantwortung für das Gelingen des Jahres-Anbaus. Solidarische Landwirtschaft fördert und erhält somit regionale Landwirtschaft, stellt saisonale Lebensmittel zur Verfügung und ermöglicht einen neuen Bildungs- und Erfahrungsraum.
Solidarische Landwirtschaft ist eine innovative Strategie für eine lebendige, verantwortungsvolle Landwirtschaft, die gleichzeitig die Existenz der dort arbeitenden Menschen sicherstellt und einen essenziellen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung leistet. Mehr Infos gibt es auf der Seite des Netzwerks Solidarische Landwirtschaft e.V.
Auftaktveranstaltung auf dem CSA-Hof Pente
Am 21. Mai starteten wir mit dem Besuch des CSA-Hofs Pente eine Reihe von Solawi-Hofbesuchen im Landkreis Osnabrück, die für den Sommer 2025 geplant sind. Die Auftaktveranstaltung war in mehrfacher Hinsicht lohnenswert: Wir erhielten spannende Einblicke in die Praxis des CSA-Hof Pente – der ältesten und größten Solidarischen Landwirtschaft (Solawi) im Landkreis Osnabrück – und erkunden gemeinsam mit Prof. Dr. Niko Paech, wie eine nachhaltige Ernährungswende gelingen kann. Den gesamten Vortrag von Niko Paech kann man hier sehen:
Impressionen von der Besichtigung
Solawi am Schürhof
Am 21. Juni besichtigten wir den zweiten Solawi-Betrieb in Neuenkirchen-Vördern: Die Solawi am Schürhof. Bei Rhabarberkuchen und Kaffee/Tee gab es die Gelegenheit für alle Interessierten, ins Gespräch zu kommen und alle Fragen beantwortet zu bekommen, die es zu dem Thema Solidarische Landwirtschaft gab. Anschließend fand eine Besichtigung der Anbauflächen statt.
Impressionen von der Besichtigung